GLAS in Australien

   

 Bill Buckle & the Buckle Motors Co.

A little bit
about Bill

Die Geschichte von Bill Buckle und der Buckle Motors Companie in Australien

A Little Bit
About Bill

(With thanks to Bill for sharing his life
with us).

Bill Buckle as a toddler
at the beach
Bill Buckle als Kleinkind
am Strand

William Francis Buckle Junior kam 1926 in Melbourne auf die Welt. In seinem ersten Lebensjahr zog seine Familie nach Sydney. Bill Buckle Senior war Autohändler und hatte eine Vertretung für die französische Marke Amilcar. Um die Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam zu machen erzielte er auf der Strecke Sydney- Melbourne (877 Kilometer oder 544 Meilen in 14 Stunden und 30 Minuten in einem 6 HP Amilcar (Einstufung des R.A.C. (Royal Automobile Club)). 1928 unterschritt er den Rekord mit 13 Stunden und 16 Minuten in einem englischen Triumph 7 HP.


Das war eine beachtliche Leistung, bedenkt man dass die Strasse neben den Gummibäumen entlang ging und teilweise außer den Brücken gar nicht vorhanden war.
1926 eröffnete Bill Senior die Buckle Motors (Trading Company) Pty Ltd in Sydney in der William Street 121 bis 129. Die Firma blieb dort bis 1961. Anfangs verkauften sie in diesen Geschäftsräumen Triumph und Talbot Autos.

Armstrong Siddeley

Über die Jahre nahmen sie die Vertretungen für Citroen, Armstrong Siddeley, Borgward, Goliath and DeSoto Lastwagen hinzu.
Bill Junior wuchs in Mosman (Vorort von Sydney 10 km entfernt) auf und besuchte die Küstenschule (Sydney Church of England Grammar School). Er hatte Spaß an Rugby, Leichtathletik und ruderte im Achter.


In der Schule hatte er viel Freude bis zum Zwischenzeugnis. In seinen eigenen Worten sagte er:“ dann entdeckte ich Mädchen und das segeln“. Aber er schaffte es schon sein Abschlusszeugnis zu erreichen (das ist das heutige 12. Schuljahr).

Bill's Buckle Sports with Ski Boat
Bill's Buckle Sports mit Wasserski-Boot

Nach Beendigung der Hochschule begann er eine technische Ausbildung in einer kolonialen Zucker Raffinerie in Pyrmont, welches neben der neuen Anzac Bücke einen Blick auf den Hafen von Sydney erlaubte.
Durch den Tod von Bill Senior im Jahr 1947 entschied die Familie, dass Bill Junior im Alter von 21 Jahren in das Familienunternehmen einstieg.

Bill B. & Qantas` Hostie in Dart of vehicle by Constellation to Germany
Bill B. & Qantas` Hostie im Dart zum Transport mit der Constellation nach Deutschland

Er begann mit Ersatzteilen, dann Kundendienst und schließlich Verkauf. Während dieser Zeit fuhr Bill mit einem Citroen Light 15 und gewann die Castrol Trophy. Beim Bathurst Rundstreckenrennen erzählte Bill, dass der Citroen in den Kurven mit seinem Frontantrieb schneller war als der Holden, der auf der Geraden dominierte.
1952 reiste Bill nach England und entdeckte einige Sportwagen, die mit Fiberglas Karosserien gefertigt waren. Nach Rückkehr in Australien konstruierte und baute er einen Sportwagen.

3rd Mai 1959, Jack Hickson: Buckle manufactured Goggomibil Dart T300 at Punchbowl
3rd Mai 1959, Jack Hickson: Buckle manufactured Goggomibil Dart T300 at Punchbowl

Dieser hatte ein bogenförmig zugeschnittenes Fahrwerk und einen 2,5 Liter Ford Zephyr Motor. Er war hoch getunt und mit einem Ford Renngetriebe und einem Laycock Overdrive ausgerüstet.
Die Karosserie war selbstverständlich aus Fiberglas in der Punchbowl (Vorort von Sydney) Fabrik hergestellt. Das Gesamtgewicht war 861 Kilogramm. Eine ungewöhnliche Ausstattung war, dass die Türen elektromagnetisch verriegelt werden konnten. Sie wurden über das Armaturenbrett mit Schaltern gesteuert und es war eine Zentralverriegelung viele Jahre vor ihrer Zeit. Er wurde Buckle Sports genannt und 24 wurden davon hergestellt. Über die Hälfte haben bis heute überlebt.

Midget Race car, Buckle Motors
Toyota Midget Formel-Rennwagen, Buckle Motors

Bill zog ein Goggomobil Dart auf einem Anhänger als Werbung hinter sich her, dann hängte er den Hänger ab, entfernte den Auspuff und fuhr Rennen. Es freute ihn sehr, dass er auf der alten Orange Rennstrecke zwei Aston Martin DB3S schlug. Bill und der Buckle Sports hielten jeden Bergrekord in der GT-Klasse sowie den Rundenrekord in Bathurst, Orange, Catalina Park, Sandown und Lowood in Queensland sowie die South Pacific Meisterschaft.

Skippering, Chesty Bond, 18 Footer
Kapitän auf der 18-Fuß-Yacht "Chesty Bond"

In den späten 50er Jahren erreichte er, dass ein kleines preiswertes Auto auf dem australischen Markt einen Platz fand. Die Entscheidung fiel auf das Goggomobil. Das war der Beginn der Bill Buckle Goggomobil Geschichte.
Dingolfing war 1958 eine kleine Stadt in Bayern. Bill sprach nicht viel Deutsch und in der Fabrik wurde fast kein Englisch gesprochen. Bill erarbeitete mit Hans Glas schließlich in Deutsch, Englisch und mit den Händen eine Abmachung, dass er Fahrgestell, Motor und Getriebe aus Dingolfing importieren konnte und er die Karosserien aus Fiberglas in der Punchbowl Fabrik herstellen konnte.
Es wurde eine Goggomobil Limousine aus Metall aus Dingolfing importiert um davon Formen abzunehmen. Daraus wurden dann bei Buckle Motors Glasfaserteile gefertigt.

Bill Buckle & Ben Lexcen
Bill Buckle und Ben Lexcen

Die Karosserie wurde aus einer Zahl verschiedener GFK-Teile hergestellt, welche zusammengeklebt die fertige Karosserie ergaben. Das größte Problem bei der Herstellung der Teile für die Limousine waren die Türen. Sie waren ebenfalls aus Glasfaser, beinhalteten aber eine Vielzahl von Teilen, die dann zusammengefügt werden mussten. Die größte Schwierigkeit dabei war die besondere Stärke des Glasfaserteils gegenüber dem Stahl. Die Türen mussten überall die gleiche Stärke haben, um innen Fensterhebermechanismus und Türschloss zu beherbergen. Hinzu kam, dass es zu dieser Zeit keinen Epoxydharzkleber gab, der die Türen zusammenhielt. So musste anstelle dessen der Epoxydharz die Teile zusammenhalten.
Bis zur Lösung des Problems hatte Bill entschieden, dass aus Dingolfing komplette Stahltüren mit allen Komponenten geliefert wurden. Dadurch konnte er den Produktionsprozess in Australien pro Fahrzeug viel leichter und schneller durchführen.

Bill B. driving the "2000km durch Deutschland" in 2000 riding Uwe Staufenberg's Dart
Bill B. bei den 2000km durch Deutschland" in 2000 im Dart von Uwe Staufenberg

Goggomobile wurden in einer Zeit von sehr starker Protektionswirtschaft der Industrie in Australien hergestellt. Man muss daran erinnern, dass es die frühe Zeit von Holden und Ford war, die für die Produktion von allen australischen Fahrzeugen bestimmt waren. Dies wurde durch Einfuhrbeschränkungen, Importlizenzen und hohe Schutzzölle kontrolliert. Das war der Grund Karosserien für das Goggomobil lokal zu fertigen. Die restlichen Teile wurden in CKD- Sets (completely knocked down kits = Teilesätze) nach Australien geliefert. Je mehr Teile CKD geliefert wurden, je niedriger waren die Einfuhrabgaben und Schutzzölle.

Bill B. whilst restoring his 360 Subaru
Bill B. beim Restaurieren seines Subaru 360

Als nächstes wurde ein Coupe importiert um daraus die Formen abnehmen zu können. Seltsamerweise wurde eine kleine Anzahl von metallenen Coupes aus Deutschland nach Adelaide importiert und dort verkauft.
Zu dieser Zeit war das Coupe ein schön anzuschauender Wagen mit zeitgemäßem Design und der einzigartigen Besonderheit, einer großen, fast überdimensionierten Heckscheibe, die einen hervorragenden Rundumblick erlaubte.

Subaru 360

Während dieser Zeit wurden zerlegte komplette Stahltüren importiert, welches sicher ein Vorteil für den Wagen war. Die Innenausstattung war zweifarbig, wo beide Farben sich in den Sitzen und den Türverkleidungen wieder fanden.
Hatte man früher einen Sportwagen gebaut war jetzt das nächste Projekt ein kostengünstiger Zweisitzer, der junge Leute begeistern sollte. Ein anderer wichtiger Punkt zur Fertigung des Dart war, dass man ihn einfacher herstellen konnte. Es gab eine obere und eine untere Karosserieschale und keine Türen, über die man sich ärgern konnte. Das gab sogar Stabilität für die Karosserie. Weiterhin gab es separate Formen für Armaturenbrett, Scheinwerfertöpfe, hintere Lüftungseinlässe sowie dem Motordeckel. Die Zeit von der Konzeption bis zum Straßentest betrug nur fünf Monate. Die Hauptänderung war den Benzintank von vorn nach hinten in den Motorraum zu verlegen.
Die Nachfrage nach dem kleinen Spaßwagen war eindrucksvoll und übertraf die Produktionskapazitäten. Er war sehr gut angekommen und in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Es gab GT Streifen von der Front über die Haube bis zum Heck.
Als nächstes gab es die Zweifarbenlackierung oberhalb der Gummileiste und darunter. Die häufigste Verzierung an der Front war ein schmaler Streifen vor der Windschutzscheibe, der sich bogenförmig bis unter die Hauptscheinwerfer verbreiterte. Hauptsächlich wurden aktuelle Farben von Holden verwendet, es sei denn, dass eine Sonderfarbe bestellt wurde.
Das originale Design wurde von Bill entwickelt. Dann erstellte Stan Brown, ein Karosseriefachmann, der vorher bei Lotus in England gearbeitet hatte, ein Aluminiummodell. Von diesem Modell konnten dann die Formen erstellt werden.

Carry All

Obwohl es der preiswerteste Sportwagen in Australien war fragten viele Motor Magazine „Ist es ein richtiges Auto?“ „Warum hat es nur einen kleinen Zwei- Zylinder-Zweitakt-Motor, der viel Qualm ausbläst?“ „Warum hat es eine seltsame Schaltkulisse und keine normale?“ „Ist es ein wirklicher Sportwagen?“ Die Absatzzahlen sprachen für sich selbst.
Das nächste Modell war der Carry All Lieferwagen, von dem nicht viel gebaut wurden. Es ist eigentlich sehr schade, denn der Wagen war mit seiner großen Ladefläche und der seitlichen Ladetür seiner Zeit weit voraus. Damit konnte man ihn vom Fußweg be- und entladen. Um Platz zu sparen gab es eine Rolltür, die beim öffnen in den Dachbereich glitt. Der Unterteil der Karosserie, unterhalb der Gummileiste war vom Dart. Das Dach war von einem FC Station Wagon abgeformt. Die Windschutzscheibe stammte ebenfalls vom FC. Es gab keine Personentür. Der Beifahrersitz konnte abgeklappt werden und so kam man in den Laderaum. Ein hölzerner Boden wurde aus Sperrholz montiert. Der erhöhte den Boden auf die Höhe des Mitteltunnels so dass eine durchgehende Ladefläche entstand. Die sehr vorn angeordnete Fahrerposition erforderte, dass alle Kabel und die Gangschaltung im Mitteltunnel verlängert wurden. Da das Lenkrad so weit vorn saß verband ein Zahnkranz mit Kette Lenksäule und Lenkung.
Die Rücklichter wurden von einer Limousine horizontal angebracht. Eine innovative Ausstattung sind die Lüftungsschlitze, die an der Seite Luft zur Kühlung des Motors brachten. Die Lüftungsschlitze sind heute noch in Haushaltswarengeschäften erhältlich.

Bill B. 2005 at the Hans GLAS memorial in Dingolfing
Bill B. 2005 am Hans GLAS Denkmal in Dingolfing


Das fünfte und letzte australische Goggomobil war das Coupe Convertible, in Europa als Cabriolet bekannt. Nur neun von diesem Typ wurden in der Dingolfinger Fabrik gebaut, gingen aber nie in Produktion. Die australischen Produktionszahlen sind nicht bekannt, die Informationen, die im Newsletter gesammelt wurden sprechen von zehn bis fünfzehn. Bei dem deutschen Modell wurden nur Coupe-Teile verwandt, beim australischen Modell jedoch wurden außer der Coupe Karosserie nur Limousinenteile wie Räder, Tachometer, Schalter und Rücklichter verwendet. Die Türen waren vorn angeschlagen, anders als bei den deutschen Selbstmördertüren. Beim Dach wurden dieselben Spriegel verwendet wie beim Dart, es war nur viel leichter zu öffnen. Die Fenster hatten das gleiche System der Metallrahmen wie der Dart. Die Verschlüsse, die das Dach vorn an der Windschutzscheibe festhielten waren dieselben, die bei aktuellen Koffern verwendet wurden (diese Befestigungselemente sind heute nach 49 Jahren noch erhältlich).
Das einzige Problem beim Coupe Convertible war, dass Bodengruppe und Karosserie nicht steif genug waren und wenn am über raue Straßen oder Schlaglöcher fuhr, sprangen die Türen auf.

Händler für das Goggomobil wurden in vielen Staaten eingesetzt. Finlays in Victoria, Ericsons in Queensland und Taylors in Südaustralien.
Der Todesstoß für das Goggomobil war der Mini. Er hatte ein neues Konzept mit 4-Zylinder 4-Takt-Motor mit vier Sitzen und kaum teurer als das zweisitzige Goggomobil mit 2 Zylinder-Zweitakt- Motor. Dies geschah nicht nur in Australien, sondern überall auf der Welt und besiegelte das Schicksal von Messerschmitt, BMW Isetta, Heinkel Kabine und allen anderen Kleinwagen.
Buckle Motors und seine Vertretungen wurden 1961 an einen Investor aus Übersee verkauft. Nur der junge Bill hatte ein neues Projekt gefunden, nämlich den Umbau von Linkslenkerfahrzeugen, auf Rechtslenkerfahrzeuge (hauptsächlich aus den USA) für den australischen Markt. Die Idee kam durch den Kauf eines Chevrolet Stingray von Bill, den einige Leute oder Firmen umbauen konnten.
Die neue Firma nannte sich Bill Buckle Auto Conversions und baute vier Fahrzeuge in der Brookvale Werkstatt pro Woche um. Es war mit Neil Mc Kay, der bereits mit Bill in der Goggomobil- Zeit gearbeitet hatte, ein durchschlagender Erfolg.

Doch schärfere Gesetze und staatliche Kontrollen machten sie nachdenklich und bald installierten sie deutsche und andere Schiebedächer in Fahrzeuge. Bill entwickelte dann ein Schiebedach, das so fortschrittlich war, dass es eine australische Design- Auszeichnung bekam und weltweit patentiert wurde. Beim Besuch einer Pariser Autoausstellung war er entsetzt als er feststellte, dass ein führender französischer Autohersteller seine Konstruktion geraubt hatte und in seine Wagen einbaute. Die Beschreibung des Schiebedachs in dem französischen Prospekt war Wort für Wort die gleiche wie in dem australischen Prospekt. Er informierte sofort seinen bevollmächtigten Patentanwalt in England. Dieser zeigte auf, welche Möglichkeiten ein Fremder aus Australien hat, der bei einem französischen Gericht gegen einen französischen Autohersteller klagt!

1964 eröffnete Bill eine Toyota-Vertretung (einer der ersten Händler in Australien) und zugleich einen Ausstellungsraum in Brookvale, einem nördlichen Vorort von Sydney in der Nähe des Dee Why Beach.
Bill hat heute einen 700 ccm Toyota Toyoglide, den er 1965 neu an eine ortsansässige Dame verkaufte und einige Jahre später in Topzustand zurückkaufte. Der Wagen hat heute nach 40 Jahren nur 20.000 Meilen auf dem Tacho. Heute ist Buckle Motors Vertragshändler für Audi, Subaru, Toyota und Volkswagen. Sie hat grosse Ausstellungsräume, Ersatzteillager und Kundendienstzentren in Brookvale und Mona Vale. Ihr Schlagwort „Nimm Buckle und lebe“ oder „Nimm Buckle an Sydneys Nordstränden“ sieht man als Aufkleber auf vielen Heckscheiben in ganz Sydney.
Bill und seine Frau Alvia führen ein außerordentlich erfülltes Leben, welches viele Enkelkinder beinhaltet. Alvia liebt Golf, während Bill sein Auge auf Buckle Motors als Geschäftsführer wirft. Die beiden haben einen 50 Fuß Katamaran, den Bill konstruiert hat. Jedes Jahr fliegen sie nach Italien und Sardinien zum segeln und erwarten im Versorgungsboot mit der Crew die World Maxi Yacht Championship, wenn sie nach Australien einläuft. Er hat zwei Dart und sucht jetzt ein gutes Coupe. Bills Kinder führen die Familientradition fort, Bill Junior (oder vielleicht auch der Junior Junior!) ist der Hauptgeschäftsführer und Tochter Jane ist die Leiterin des Kundenservices. Beide sind Geschäftsführer von Buckle Motors während der Mann von Jane, Graeme, Verkaufsmanager ist.

Bill feierte letztes Jahr im August seinen achtzigsten Geburtstag und wenn man seine Energie, sein mentales Können und sein gutes Wesen mit Enthusiasmus und Lebensfreude zusammenzählt, könnte er Geschäftsführer von Buckle Motors bis zum Alter von 120 Jahren bleiben. Er hat sicherlich einen Ehrenplatz im australischen Motorsport verdient. Vielen Dank an Alvia, Bill und die Buckle Familie, die die Hintergrundinformationen und Fotos für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben.

David Nobbs Übersetzung: Uwe Gusen

2 years old Bill Buckle 
2 Jahre Bill Buckle

William Francis Buckle Junior entered the world in 1926, born in Melbourne and in his first year the family moved to Sydney. Bill Buckle Senior was a motor trader and had the agency for the French Amilcar. To gain publicity, he set the Sydney to Melbourne speed record (just on 877 kilometres or 544 miles) in fourteen hours and thirty minutes in a six-horse power (R.A.C rated) Amilcar. In 1928 he cut this down to thirteen hours sixteen minutes in an English Triumph of seven-horse power (R.A.C. rated). This was remarkable feat,

Bill B. Senior with Sir Charles Kingsford Smith at William St showroom with Triumph Gl 1934
Bill B. Senior mit Sir Charles Kingsford Smith vor dem William St Ausstellungsraum mit einem
Triumph Gl 1934

as in 1928 the highway to Melbourne was a track through the gum trees and in some parts was non existent as were the bridges.
In 1926 Bill Senior opened Buckle Motors (Trading Company) Pty Ltd at 121 to 129 William Street, Sydney and the Company remained there till 1961.

Initially they sold Triumph and Talbot cars from these premises and over the years were also agents for Citroen, Armstrong Siddeley, Borgward, Goliath and DeSoto trucks. Bill Jnr. grew up in Mosman and attended Shore School (Sydney Church of England Grammar School) where he enjoyed rugby, athletics and was in the Rowing Eight. Academically he thoroughly enjoyed school until after the Intermediate Certificate and in his own words, "Then I discovered girls and sailing..." and but still managed to gain his Leaving Certificate, (Year 12 in today's language).

Buckle Specials in production
Produktion der Buckle Special

Upon completion of high school Bill entered an engineering apprenticeship with Colonial Sugar Refining at Pyrmont, which was adjacent to the new Anzac Bridge overlooking part of Sydney Harbour. Today this area has been redeveloped and is now an high rise apartment area with water views.

Bill Buckle holding Dart body on Punchbowl
loading dock
Bill Buckle trägt eine Dart Karosserie am
Punchbowl Ladedock

Due to Bill Senior passing away in 1947 it was decided by the family that Bill Junior at twenty one should enter the family business, commencing in spare parts, then Service and finally sales.

During this period Bill raced and rallied a Citroen Light 15 winning the Castrol Trophy. At Bathurst Race Circuit, Bill said the Citroen was much faster around the curves being a front wheel drive but not as fast on the straights as the Holden.

In 1952 Bill travelled to England and found some sports cars were being manufactured with fibreglass bodies. Upon return to Australia he set to design and to build a sports car. His sports car had a bow section chassis with a two and a half litre Ford Zeyphir engine, highly tuned and mainly Ford running gear and a Laycock overdrive. The body, naturally was made of fibreglass at the Punchbowl factory, the entire car weighed 1,900 Ibs (861 kgs). An unusual feature was the doors were fitted with a solenoid locking System that were operated by buttons on the dash which was central locking, many years ahead of its time. This was called the Buckle Sports and 24 were manufactured over which half survive today.

Amaroo Park Raceway, early 70's
Amaroo Park Rennstrecke, frühe 70er Jahre

Bill would tow a Goggomobil Dart on a trailer behind the Buckle (as a promotion to help sell the new Darts), remove the tow bar and muffler then race it. He delights in the fact he beat two Aston Martin DB3S at the old Orange Circuit. Bill and the Buckle Sports also held every hill climb record in the GT Class plus lap records at Bathurst, Orange, Catalina Park, Sandown and Lowood in Queensland and the South Pacific Championship.

Bill B.: Look Mum, no hands
Bill B.: Schau Mamma, freihändig!

It was in the late fifties that the potential was realised that a small inexpensive car had a place in the Australian market and it was decided on the Goggomobil and thus began the Bill Buckle/Goggomobil story.
Dingolfing in 1958 was a small town in Bavaria, Bill didn't speak much German and there was almost no English spoken in Dingolfing or in the factory. Bill and Hans Glas finally worked out an arrangement in German, English and sign language that he could import the chassis, engines and running gear from Dingolfing and the bodies would be manufactured in fibreglass at the Punchbowl factory. A German metal-bodied sedan was imported from Dingolfing and used to make moulds of the body from which the fibreglass bodies were made at the Bonds Road Punchbowl factory of Buckle Motors.

Alvia & Bill Buckle in the Dart & the family
Alvia und Bill Buckle im Dart im Familienkreis

The body was made from a different number of fibreglass parts, which were bonded together to form the finished body. The greatest problem in manufacturing the sedan was the doors. These were made from fibreglass also, but consisted from a number of parts then joined together. The biggest problem was the extra thickness of fibreglass compared to steel. Doors had to be the same overall dimensions, and inside to contain the window winding mechanism and door locks. Additionally, there were no epoxy resin glues at that time to hold the door together, so fibreglass resin was used to hold the parts instead. Had it been known about this problem whilst Bill was working in the Dingolfing factory, he would have elected to have metal doors supplied with all the other parts and that would have made the manufacturing process in Australia a much easier and quicker production time per vehicle.

Alvia Buckle in 2000 at the "2000km durch Deutschland" with Uwe Staufenberg's Transporter
Alvia Buckle im Jahr 2000 bei den "2000km durch Deutschland" neben Uwe Staufenberg's Transporter

Goggomobils were manufactured in Australia during an era of high protectionism for Australian industry. It must be remembered that this was in the early days of Holden and Ford who were determined to produce all Australian made cars. This was policed by import restrictions, import licences and heavy tariff protection. Therefore the reasoning to manufacture Goggomobils locally and the remaining parts of the cars to enter Australia as CDK, (completely knocked down kits) was to lower the import duty, the more you did here in Australia the lower the import duty and tariff s.
A coupe was imported next, once again to be used to have moulds taken from it. Strangely enough a small quantity of metal- bodied coupes had already been imported from Germany and sold in Adelaide. For its time the Coupe was a very good looking car with up to the minute styling and the unique feature of having a large (almost huge) rear window giving excellent all round vision. This time steel doors were imported in the completely knocked down kits, which was certainly a plus for the car. The interior had a two-tone theme in the upholstery with colour inserts in the door panels and seats.

Bill Buckle talking with Andreas 'Goggi' GLAS
in Dingolfing 2005
Bill Buckle im Gespräch mit Andreas 'Goggi'
GLAS in Dingolfing 2005

Having previously been manufacturing sports cars, the next project was to make an inexpensive two seater that would appeal to the youth of the day. Another major point in deciding to manufacture the Dart was the ease of manufacture. It consisted of upper and lower body mouldings, no doors to worry about which also gave added body strength and separate mouldings for the dashboard, headlight re-cesses, rear air intakes and the boot lid. From the time of conception till the prototype road test was only five months. The only major modification was shifting the fuel tank from the front between the wheel arches to the engine bay at the rear.
The demand for this new little fun vehicle was spectacular and demand exceeded production. It was very well received and available with different paint designs, GT stripes from the front over the bonnet and boot, the next was two toning, above the body rubber strip one colour and beneath. The most ornate was the scalloping from narrow in front of the windscreen to the width of the car beneath the head-lights. Mainly Holden colours of the day were used, unless a special paint Job was requested.
The original design was drawn up by Bill and then Stan Brown, an expert and competent panel beater who had previously worked for Lotus in England made an aluminium mock up from which fibreglass moulds could be made.

Carry All

Although it was the cheapest sports car in Australia many motor magazines asked, "Is it a real car?" "Why does it have only a small twin cylinder two stroke engine that blows lots of smoke?" "Why does it have a funny gear box layout instead of the normal layout?" "Is it really a sports car?" The sales figures spoke for themselves.
The next model was the Carry All Van. Not many of these were made which is quite a pity as they were ahead of their time with a huge cargo area and side-loading door, which meant they could be loaded or unloaded from the footpath. To save space the cargo door was of the roll-a-door type that slid into the roofline when the door was pushed up. The bottom half of the body, below the rubber body strip, was from the Dart. The roof was moulded from a FC Station wagon and the windscreen was also from a FC. There was no passenger's door and the passenger's seat could be collapsed and folded forward to increase the cargo area. A wooden floor was fitted from thick plywood that raised the floor level to the top of the centre tunnel giving a completely flat cargo area. The very forward driving position meant lengthening all control cables and the gear changing rod in the centre tunnel. Because the steering wheel was now so far forward a sprocket System and chain connected the bottom of the steering wheel column and the steering box
The taillights were from the sedan but placed horizontally. A most innovative feature were the covers over the vents, which allowed air to cool the engine on the sides. These metal Ventilators were normally fixed onto brick house sub floor vent holes. They are still available from hardware Stores today.

Bill B. 2006 working as Santa Claus
Bill B. 2006 als Weihnachtsmann

The fifth and last of the Australian Goggomobils was the Coupe Convertible, also known in Europe as the Cabriolet. Only nine of these had been built in the Dingolfing factory as prototypes but never entered production. Australian production figures are not known, but from information gathered by the Newsletter, the figure is between ten and fifteen. On the German model all Coupe parts were used, however the Australian model had a coupe body, but all components were taken from the sedan, wheels, speedo, switches, tail lights, seats, the doors were front hinged unlike the German suicide doors. The hood used the same type of bows as in the Dart hood and was a lot easier to erect, the Windows had the same type of wire frames as the Dart. The clips that hold the front of the hood to the top of the windscreen were of the same style and design as fitted to some suitcases of the day. (These fasteners are still available 49 years later).

The one problem with the Coupe Convertible was the chassis and body were not rigid enough and when driving over rough roads or potholes the chassis would flex and the doors pop open.
Distributors for the Goggomobil were appointed in most states, Finlays in Victoria, Ericsons in Queensland and Taylors in South Australia.
The death knell for the Goggomobil was the Mini. Here was a new concept that had a four cylinder, four stroke engine and four seats which was only slightly dearer than the two seater, two cylinder, two stroke Goggomobil. This was not happening only in Australia but around the world and sealed the fate of Messerschmitt, BMW Isetta, Heinkel Kabines and all other microcars.

Dart - Uwe Staufenberg

Buckle Motors and its agencies were sold in 1961 to an overseas Investor but already young Bill had discovered a new venture, converting left hand drive vehicles, mainly from the USA to right hand drive for the Australian market. This eventuated through the purchase of a Chevrolet Stingray but few people or companies could do conversions. The new Company was called Bill Buckle Auto Conversions and, from their Brookvale workshop, were completing 4 conversions a week.

It was a resounding success with Neil McKay who had worked alongside Bill in the Goggomobil era. However tighter regulations and Government controls made them rethink and soon they were installing German and other brands of sunroofs into cars. Bill then designed a sunroof that was so innovative it won an Australian Design Award and was patented worldwide. On a trip to the Paris Motor show he was horrified to see a leading French car manufacturer had pirated his design and was fitting it to their vehicles. The description of the sunroof in the French brochure was almost word for word with the Australian brochure. He immediately contacted his representative Patent Attorney in England who pointed out what possibility would a foreigner and an Australian have of winning in a French Court, when sueing a French car manufacturer.

In 1964 a Toyota franchise was obtained, (one of the first dealers in Australia) and a showroom was opened in Brookvale, a northern Sydney suburb next to Dee Why Beach. Bill today has a Toyota 700cc Toyoglide that he sold to a local lady brand new back in 1965, several years ago he purchased the same car back again in absolute mint condition with only 20,000 miles on the clock after 40 years. Today Buckle Motors are agents for Audi, Subaru, Toyota and Volkswagen and have massive show-rooms, spare parts and Service centres at Brookvale and Mona Vale and their catch cry of "Buckle Up and Live" or "Buckle Up on Sydney's Northern Beaches" is seen as stickers on rear Windows of cars all over Sydney. Bill and wife Alvia lead an extremely full life which includes many grand children. Alvia loves golf, whilst Bill keeps his hand in at Buckle Motors as the Chairman of Directors. They have a 50ft Catamaran that Bill designed and every year fly to Italy and Sardinia to sail and attend the World Maxi Yacht Championship and crew in the support boat of the Australian entry. He also has two Darts and is now looking for a good Coupe. Bill's children are carrying on the family tradition, Bill Junior (or should it be Junior Junior) is Managing Director and daughter Jane is Customer Service Manager, both are directors of Buckle Motors whilst Jane's husband Graeme is Sales Manager.

Bill's Cataraman, Wildcat, christening March 1999
Bill's Cataraman "Wildcat" christening März 1999

Bill celebrated his eightieth birthday in August last year and if one takes into account his energy, mental prowess and fabulous well being together with his enthusiasm and love of life he will still be Chairman of Directors at Buckle Motors at the age of one hundred and twenty years. He has certainly earned a place of honour in Australian motoring. Many thanks to Alvia, Bill and the Buckle Family for supplying the background details and photographs for this article.
David Nobbs

 



Goggomobil Carry All
- das unbekannte Fahrzeug

Fast jeder kennt mittlerweile den DART von Buckle Motors. Nahezu in Vergessenheit geraten ist der GfK-CarryAll-Transporter von Bill Buckle. Dankenswerterweise hat Uwe Staufenberg einige CarryAll-Fotos zur Verfügung gestellt - es gibt so gut wie keine Bilder und Unterlagen zu dem Fahrzeug.

 

 


ENGINE: Rearmounted. parallel Twincylinder twostroke, air cooled by ducted fan; bore, 67 mm; stroke, 56 mm; capacity, 392 cc; B.H.P. 20 at 5,000 RPM.
TRANSMISSION: Singleplate clutch running in oil. Four-forward-speed and reverse constant-mesh gearbox.
FRAME AND BODY: Steel platform frame with separate one-piece. fibreglas body shell.
OTHER TECHNICAL DETAILS: Four-wheel independent springing, each wheel by its own coil spring and telescopic shock absorber. 440 x 10 tyres. 5½ gal. petrol tank. Rack and pinion sports car type steering with turning circle between kerbs of 22 ft. 12 Volt electrical system, rigid steel platform chassis.
DINENSIONS: Wheelbase 5 ft. 10¾ in.; length 9 ft.; maximum G.V.W. 1,585 lbs.


Transport-Ameise

Bill Buckle arbeitete die Idee des Goggo-Baukastens mit dem gleichen Geschick, aber teilweise anderen Modellen, als Hans Glas aus. Auch in Australien wurde ein kleiner Transporter angeboten. Natürlich auch in der - für den Buckle-Betrieb inzwischen charakteristischen - Kunststoff- Bauweise. Denn damit hatte man ja Erfahrung. Diesmal jedoch brachte Bill Buckle wieder ein eigenstandiges Modell und verwendete nicht das deutsche Vorbild. Er übernahm aber viele Details, die die Vorlage zeigte, verbesserte das Konzept aber noch in einigen Punkten:

  • 2 hinten angeschlagene Front-Türen beanspruchen keinen Platz im Laderaum.
  • Eine ca. 73cm breite und 76 cm hohe Seitentüre auf der Beifahrerseite, also der Ladeseite, eröffnet den Zugang zum Gepäckraum. Dieses Ladetor ist mit einmem nach oben aufschiebbaren Rolladen ausgestattet. Beim Be- und Entladen stören also keine Türen.
  • Der Beifahrersitz ist ebenfalls umklappbar.
  • Fehlende Stoßstangen (die Kunststoffkarosserie nimmt kleinere Rempler ja nicht übel) verküzen die Außenlänge.
  • Die Karosserie ist innen, auch durch die entfallenden Schiebetüren viel breiter (bis 132 cm), das erhöht das Ladevolumen. Die angegebenen 102 cubic feet entsprechen 2,88 Kubikmeter. Das ist aber unter Ausnutzen des letzten Winkels gerechnet, beladen bis unters Dach, auch auf der Beifahrer-Seite. Der Fahrer darf dann nur noch gnadenhalber mitfahren, und auf die Seite sehen ist nicht drin! Wenn man den germanischen Goggo-Transporter ebenso berechnet, hat auch er ein Ladevolumen von 2,1 statt der im Prospekt angegebenen 1,6 Kubikmeter.
  • Weil es in Australien keine Hubraum-Beschränkung durch besondere Führerscheine gab, war der "Carry all" (Pack alles ein) richtigerweise nur mit dem 400 ccm 20 PS Motor lieferbar.
  • Durch eine glattflächige, windschlüpfrige Front erreicht der "Carry all" höhere Geschwindigkeiten.

Alles in allem als ein ebenso praktisches, kleines Auslieferungsfahrzeug wie der deutsche Goggo-Transporter, mit einigen pfiffigen Details und noch größerem Laderaum.

Andreas Schey


Der sehr schöne und kompakte Prospekt des "Carry-All". Trotz des kleinen Formates sind alle wichtigen Details aufgeführt. Dagegen ist der deutsche Transporter-Prospekt eine echte Luxusausgabe an Format und Umfang. (zum Zoomen bitte die Bilder anklicken)