„Goggomobiles“ Geschicklichkeitsturnier

Spaß für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen

Es geschah anlässlich unseres diesjährigen Pfingsttreffens. Am Sonntag, 12. Juni 2011, war es soweit: nachdem wir unsere Ausfahrt zum Freilichtmuseum Fladungen und ein gutes Essen im „Schwarzen Adler“ hinter uns hatten, begaben sich unsere Goggo-Fahrer auf den Weg zum Schulhof der Grundschule.

Um es allen Besuchern anzukündigen, fuhr unser Fladunger Freund Andreas Hoch mit seinem VW Bus, auf dem er einen riesigen Lautsprecher montiert hatte, vor uns her. Bis wir ankamen hatten Rainer Michel und Achim Kümmeth die Bohlen gelegt und den Parcours abgesteckt.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung ging's los. Das Geschicklichkeitsfahren konnte beginnen.
Die Fahrer mussten gemäß dem Le Mans Start zu ihren kleinen Lieblingen laufen. Einsteigen, Benzinhahn auf und "ab die Post!" den kleinen Abhang runter, scharf um die Linkskurve, mit rasantem Tempo spurgenau über die Bohlen und dann rein in den "Wendehammer". Und da waren sie, die ersten Probleme: rein ja, aber wie wieder raus? Vorwärts, rückwärts, wieder vorwärts, aber immer noch nicht in der richtigen Position. Nach einigem Rangieren endlich raus, zurück mit hoher Geschwindigkeit wieder über die Bretter und jetzt scharf bremsen, um "genau" 60 cm vor dem Hindernis zu halten. Dann raus aus dem Auto, aber vorher Benzinhahn zu und schnell über die Ziellinie laufen.
Ich bemühte mich, das ganze Geschehen locker und humorvoll zu kommentieren. Unter dem Beifall der Zuschauer absolvierten die Piloten die an sie gestellten Aufgaben. Kleinere, aber harmlose Zwischenfälle blieben natürlich trotz der bravourösen Leistungen nicht ganz aus. Eine Fahrzeugfahne wurde Opfer des Parcours, die Bohlen wurden ordentlich ramponiert und die Reifen der Goggos haben wohl auch etwas gelitten. Aber alles in allem hatten die Teilnehmer und auch die Besucher viel Freude an dem Wettbewerb, bei dem sich als einzige Frau Karin Gamp der männlichen Konkurrenz stellte und ein hervorragendes Ergebnis erzielte.
Apropos Ergebnis, es war ziemlich knapp. Mit dem Hauch einer zehntel Sekunde gewann Heinrich Igelbrink, dicht gefolgt von Ralf Bössner. Den dritten Rang belegte, knapp abgeschlagen, unser neues Vereinsmitglied Marco Geering.
Leider konnte die Siegerehrung nicht an Ort und Stelle durchgeführt werden, wie es ursprünglich geplant war. Zwei der Fahrer waren nicht anwesend, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Die Ehrung wurde dann beim Festabend nachgeholt.
Diese Veranstaltung hat Zuschauern und Teilnehmern sehr viel Freude gemacht. Darum sind wir überzeugt, dass das nicht das letzte Goggo Geschicklichkeitsfahren war.
Matthias Stangl