Go East – Go Berlin

Das 37. Jahrestreffen des GLAS Automobilclubs 2010

MITTWOCH:

Kurz nach 7 Uhr, kurz vorm Kamener Kreuz, Wettervorhersage: „Berlin 17 Grad, Hannover 19 Grad, Kölner Bucht 21 Grad, ganz klar: Go West – sagt der Sprecher und wir biegen jetzt nach Osten ab! Und ab Hannover laufen die Wischer.
Doch, und das sei schon verraten, das Wetter wird meist viel besser sein.

Goggomobil mit Schorsch-Meier-GrillDONNERSTAG:

Spät nachmittags sind im Seminaris-Hotel aus dem Häuflein früh eingetroffener schon ein großer Haufen geworden und jeder kann schon viele Freunde drücken und Bekannte begrüßen. Kurze Zeit später kann man in jedem Lokal in der Nähe fröhliche Clubmitglieder beim Essen und Erzählen sehen. Und überhaupt: Es sind wieder viele Mitglieder aus den verschiedensten Regionen da und man kann/könnte auf den Kennzeichen folgende Länder erkennen: B, NL, USA, GB, PL, F, CH und A. Das ist einfach toll und das ist wirkliche Völkerverständigung!

FREITAG:

Jetzt beginnt das offizielle Programm mit einer Besichtigung bei BMW bzw. mit einer Schiffstour durch die Flüsse und Kanäle der Innenstadt. Da wir einfach so viele sind ( in der Spitze 270 Personen!), werden wir auch in den kommenden Tagen so manches Ziel in getrennten Gruppen ansteuern
Werksbesichtigung BMW MotorradIm Werk Berlin werden alle BMW-Motorräder hergestellt und montiert. Es ist schon toll zu sehen, wie aus Gussrohlingen Motorteile, aus Rundrohren komplette Rahmen und dann mit Teilen aus Kisten und Paletten komplette Motorräder entstehen. Die Endmontage der Maschinen findet wegen der längeren Durchlaufzeiten auf verschiedenen Montagelinien statt, während die Motoren, also alle 2- und 4-Zylinder auf einer einzigen Linie gefertigt werden. Und wem die nackten Superbikes nicht gefallen, der kann nebenan sich die Montage von vollverkleideten Polizeimotorrädern für Spanien ansehen. Ganz irre sind die Prüfkabinen am Ende der Montage. Hier fährt der Prüfer die Maschinen in einer schallisolierten Box und absolviert ein vorgegebenes Fahrprogramm. Schon ab niedriger Geschwindigkeit sitzt er ganz entspannt und pendelfrei auf dem Hocker und beschleunigt während des Prüfzyklus bis auf 150 km/h hoch – ohne irgendwo festgehalten zu werden und ohne 1 cm Weg zurückzulegen.
Unsere Glas vor dem BMW-WerkWährend wir so alle Produktionsprozesse miterleben gehen immer wieder Arbeiter vom Band weg und sagen uns: „Wenn ihr hier guckt wie wir Motorräder bauen, schauen wir uns mal Eure Oldies an." Und so stehen immer mehrere BMWler um unsere Autos herum. Und wer jetzt die Bilder ansieht, der stellt fest, dass bei diesem Treffen viele andere Oldtimer mit dabei sind. Denn das Berliner Team musste in diesem Jahr das traditionelle Angläsern wegen der Vorbereitung für dieses Treffen ausfallen lassen. Um den regelmäßigen Teilnehmern dieser Rundfahrt etwas anderes zu bieten, hatten diese die Möglichkeit am GLAS-Treffen teilzunehmen, was einige zumindest für eine Stippvisite nutzen. Nach einem herzhaften Imbiss in der BMW-Kantine folgt jetzt vor dem Olympiastadion der Tausch der Gruppen.
Umsteigen in einen 45 Jahre alten Henschel-Doppeldecker. Dieser bringt uns jetzt zum Schiff, denn an der Bootsanlegestelle wollte die Berliner Verwaltung mal eben einen Tausender für das Genehmigen eines temporären Oldieparkplatzes einstreichen. Also los, vom Bus aufs Schiff, denn jeder will jetzt Berlin von der Wasserseite aus erleben. Zu sehen gibt es: den neuen Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Reichstag, Bahnhof Friedrichstraße, Museumsinsel, Schlossplatz, Nikolaiviertel bis zur Schleuse Mühlendamm; retour über Rotes Rathaus, Fernsehturm, Bundeskanzleramt, Haus der Kulturen der Welt, Siegessäule, Schloss Bellevue und Schloss Charlottenburg.
Schiffsfahrt durch BerlinBei der Information an Bord gibt es zwei verschiedene Versionen: Die Vormittagsgruppe hat mit Stefan Danziger einen jungen professionellen Sprecher, der mit viel Mutterwitz, Anekdoten und Sachkenntnis und in Berliner Mundart über „det Barlin un die Barlina" der letzten 100 Jahre berichtet, von Ost und West, von Zerstörung und Wiederaufbau. Nachmittags sind dafür der Schiffsführer und der Eigner Roderich Wolff zuständig. Ersterer glänzt mit sachlichen Informationen und letzterer darüber hinaus noch durch Scherze mit Passanten, reichlich Witzen und bei jeder Begegnung zieht er ordentlich über die Schiffe seiner Kollegen her. Nach kurzweiligen zweieinhalb Stunden stürzt sich die GLAS-Flotte von beiden Ausgangspunkten wieder in den Berliner Verkehr um nach Dahlem zurückzukehren.
Gerade angekommen werden schon die Stände des Teilemarktes aufgebaut, und so mancher wird wieder zum Sucher, Jäger, Sammler und Finder. Dies alles findet in der „Domäne Dahlem", einem der letzten Bauernhöfe Berlins, statt. Doch heute bringt das Veranstalten von Events und Catering mehr Ertrag ein als Ackern und Viehhaltung und so finden wir hier ein rustikales Griffbuffet vor, aus dessen Angebot jeder das für ihn passende auswählen kann. Leider zu schnell schwindet das Licht, die Kälte schleicht heran und der Teilemarkt macht dicht. Der Absacker im nahen Hotel schließt sich an. Aber nicht an der Bar sondern unter Schirmen im Innenhof.

SAMSTAG:

Jetzt startet die große Havelland-Tour! Raus aus dem Verkehrsgewühl. Obwohl: Wir fahren auch längere Strecken durch Wälder - und sind immer noch in Berlin! Ein Déjà-vu gibt´s am Eingang des Geländes der Oldtimer-Show in Paaren-Glien: Ein Corvette C3-Cabrio in rotem Flitter-Lack und Luden-Look bollert an uns vorbei. Schon als er am ICC an uns vorbei zog dachte ich: "Mal sehen, ob der nicht auch in Paaren steht. Die Ironie dabei: Er war auf der Autobahn auch nicht schneller da als wir auf den kleinen Nebensträßchen, die wir teilweise nicht schneller als mit 30 km/h befahren konnten bzw. durften.
Von Goggo bis V8 in Paaren-Glien bei BerlinDie Show in Paaren-Glien ist die große Oldtimer-Veranstaltung im Großraum Berlin, bei der sich am diesem Wochenende etwa 3.500 Oldies versammeln. In einigen Hallen und auf großen Freiflächen kann man Ersatzteile erwerben, Clubs zeigen ihre Fahrzeuge und jeder, der mit einem Oldie kommt, darf kostenlos auf´s Gelände. Und mittendrin eine große Präsentationsbühne, auf der laufend Fahrzeuge aus der Masse herausgepickt und von fachkundigen Präsentatoren vorgestellt werden. In einer über 11/2-stündigen Show wird die Dingolfinger Produktionspalette vom Roller bis zum V 8 in allen Facetten von Johannes Hübner und Andreas Hoffmann-Sinnhuber dem dicht gedrängten Publikum vorgestellt.
Zack – und schon sind die geplanten drei Stunden hier um und es geht weiter zum Landgut Borsig. Hier erwischt uns leider ein Schauer, denn bisher sind wir trotz mauer Wettervorhersage mit trockenem oder in sogar leicht sonnigem Wetter unterwegs. Blitzartig wird umgeplant: Kaffeetrinken im ehemaligen Kuhstall und nicht im Innenhof und die Jahreshauptversammlung im Vortragssaal, den gerade eine Hochzeitsgesellschaft verlassen hat. Danach führt uns die Fahrt wieder zurück, aber nicht ins Hotel sondern zum Essen und Schauen ins Meilenwerk.
Wer nach diesem ereignisreichen Tag noch immer nicht genug hat von altem rollenden Blech, der trifft sich ab 22 Uhr in der sehr interessanten Rennsportausstellung rund um den GLAS 04 und die Avus. Gezeigt werden zwei Renn-1304 TS und viele Bilder mit packenden Rennsportszenen von Walter Kotauschek im Posterformat. Unter der Moderation von Thorsten Volkland und Matthias Herrmann erzählen jetzt ehemalige Privatfahrer von ihren bewegten Zeiten.
Heidi Hetzer erzählt aus ihrem LebenHeidi Hetzer erzählt, dass sie wohl die einzige war, die sich mit einem Goggomobil in die Steilwand der Avus getraut hat. Das Problem dabei ist die Leistung von 13,6 PS, die einfach nicht ausreicht, um den Wagen auf Geschwindigkeit zu halten und dann rutscht die Hinterhand in der Steilwand einfach nach unten. Auf vielen weiteren Durchfahrten mit anderen Wagen ist ihr immer wieder aufgefallen, wie stark die Fliehkraft dabei auf die Schulter drückt. Dies bestätigt auch Kurt Ahrens, der erzählt, dass einmal jemand mit einem Iso Rivolta mit Serienfahrwerk an einem Rennen teilnahm, dann aber mit qualmenden Reifen aufgeben musste, denn die Fliehkraft drückte den Wagen so stark in die Federn, dass die Reifen an den Kotflügeln schliffen. Und ein weiteres Problem der Avus-Steilkurve war ja, dass man diese gar nicht überblicken konnte, denn man musste beim Befahren der Steilwand ja quasi nach oben sehen, um den Straßenverlauf zu erkennen. Andreas Bodmer dagegen erzählte viel über das Wesen seines Vaters Gerhard und nicht über dessen Rennerei, denn die hatte dieser zu seiner eigenen Geburt aufgegeben und sich dann mit einer Fahrzeugvertretung am Nürburgring niedergelassen. Sehr engagiert berichtet wieder Kurt Ahrens über G. Bodmer. Er selbst fuhr Cooper und konnte nie gegen Bodmer direkt gewinnen, nur wenn dieser nicht antrat oder ausfiel kam er nach vorne. Er war von Bodmers Fahrgefühl, dem feinen Grat zwischen Genialität und Wahnsinn, einfach fasziniert. Wolfgang Gieselmann erzählt, wie er zu GLAS kam und wie er die Rennsportaktivitäten als Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit begleitet hat. So berichtet jeder über das, was er in seinen Rennsportjahren erlebt hat und auch Avus-Experte Axel Kirchner und 04-Fahrer Jürgen Kisshauer geben ihr Wissen preis.
Doch gegen Mitternacht neigt sich auch dieser höchst interessante Tag dem Ende zu.

SONNTAG:

In bester „Angläsern-Tradition" erwartet uns am Sonntag eine Große Rundfahrt durch den Fläming und den Naturpark Nuthe-Nieplitz im Südwesten Berlins. Doch zuerst geht es nach Potsdam und hier kreuz und quer über alle befahrbaren Straßen rund um den Schlosspark von Sanssouci, der viele Einblicke in den Park und auf die Gebäude erlaubt. Weiter führen uns kleine Nebenstraßen zur Mittagspause auf Burg Rabenstein, einer Ruine mit einem imposanten Burgfried. Danach weiter durch schöne Natur und vorbei an den Beelitzer Spargelfeldern erreichen wir das Oldtimermuseum von Herrn Schmidt, der neben vielen verschiedenen Motorrädern auch einige Autos sowie Kaffee und Kuchen zu bieten hat.
Großer Gala-AbendDer große Gala-Abend beginnt um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang in der Rennsport-Ausstellung, bis es zum Buffet ins Obergeschoß geht. Nach dem Buffet stellt uns Matthias Stangl im Film das Treffen 2011 in Fulda vor, auf das wir uns jetzt schon sehr freuen können. Danach begeistern uns die „Butterflys" mit einer tollen Rock&Roll-Show!
Anschließend kam es zu einer Überraschung, mit der keiner gerechnet hatte. Der Vorstand hatte beschlossen, alle Mitglieder, die bereits länger als 25 Jahre Mitglied im GLAS-Club sind, mit einer Anstecknadel zu ehren. 30 anwesende Mitglieder (von derzeit rund 150 Anwärtern) erhalten die Nadeln nebst Urkunden jetzt auf der Bühne überreicht. Wie die anderen langjährigen Mitglieder ihre Ehrennadel bekommen, wird an anderer Stelle berichtet. Ist das nicht ein tolles Zeichen, dass die Chemie im Club stimmt, wenn von den rund 600 Mitgliedern, die der Club im Jahre 1985 hatte, 25 Jahre später immer noch so viele aktiv dabei sind?
Da gerade die Ehrungen angesagt sind: Wolfgang Bigalke hat die Ausfahrten mit dem Servicewagen begleitet und vielen Mitgliedern, die eine Panne hatten, geholfen. Für sein Engagement erhält er von den Veranstaltern eine einjährige Mitgliedschaft im Club.
Manfred Döhring überreicht Helmut Riemer den Pokal für den 4. Platz beim Sound of Speed 2009 am Salzburgring für historische Fahrzeuge, da er es nach dem Rennen so eilig hatte, dass er die Siegerehrung gar nicht abwarten konnte.
Nun folgt auch gleich der Dank des Clubs an die Veranstalter dieses wunderbaren Treffens: an Peter Anger, Matthias Herrmann, Thorsten Volkland und Bernhard Zeiss und an alle, die vor und hinter den Kulissen noch mitgeholfen haben. Und natürlich blieb auch die Frage nicht aus, wie es denn mit dem Treffen 2020 aussähe?
Dann geht es weiter mit der „Verleihung" der Glocke. Selten waren so viele Pannen zu verzeichnen, wie auf diesem Treffen. Vier Anwärter kommen auf die Bühne und nach dem Uwe alle Pannen abgefragt hat steht fest: „And the winner is: Jürgen Böttger". Bei ihm gab die Kupplung 200 km vor Berlin ihren Geist auf. Aber er konnte mit getauschter Kupplung noch an den Ausfahrten teilnehmen und auf eigener Achse wieder nach Hause fahren.
Jetzt haut Peter Winkelmann weiter in die Tasten und sorgt für - wie es im Roadbook so schön heißt - musikalische Unterhaltung, bevor die „Butterflys" den zweiten Teil ihrer Tanzshow auf das Parkett brennen. Der letzte Höhepunkt des offiziellen Teils ist die Versteigerung eines alten Rennhelms von Helmut Kelleners, der an Walter Frey geht und 250,- Euro für einen guten Zweck einbringt.
Danach leert sich zwar der Saal merklich, weil einige sich wie jeden Abend unter die Schirme im Innenhof zurückziehen. Doch im Ballsaal geht das Licht noch lange nicht aus. Und selbst als Rita Jany noch eine spontane und begeisternde Gesangseinlage gibt und dann ob des Applauses mitteilt, dass hier ja alles super ist und sie sofort Mitglied werden will. Die Musik hat schon lange abgebaut und trotzdem sitzen immer noch einige Unentwegte zusammen und sorgen dafür, dass die Reste des Buffets nicht verderben.

MONTAG:

Leider sehen wir viele Teilnehmer jetzt beim Frühstück zum letzten Mal, denn sie brechen auf zur Heimreise. Auf die anderen wartet das Zentrum Berlins. Um 9:15 Uhr startet der erste Bus zum Reichstag. Da sich die Besucher dort ausweisen müssen geht Katrin Achelis vor dem Start durch den Bus und fragt jeden nach seinem Personalausweis, den aber alle dabei haben. Kurz vor Abfahrt betritt Bernhard Zeiss den Bus und ihm schlägt der vielfache Ruf „Personalausweis?!" entgegen. Blass werden, sich umdrehen und losrennen ist eins. Das ist von ihm bestimmt die beste 400 Meter-Zeit der letzten 20 Jahre!
Pünktlich kommen wir vor dem Bundestag an und passieren die Sicherheitskontrollen. Dann folgt eine 45-minütige Einführung in die Geschichte des Gebäudes und die Gepflogenheiten und Abläufe im Bundestag und in der Gesetzgebung. Aber wirklich phantastisch ist der Ausblick von der Kuppel über Berlin. Wie in einem 3-D-Stadtplan ist die ganze City vor den Augen ausgebreitet – hier das Brandenburger Tor, dort die beiden Dome, da das Sony-Center und, und, und ... Einfach toll!
Abschließendes Gruppenbild am MontagDanach Schichtwechsel: es geht mit dem Bus zum Neuen Museum. Neues Museum ist allerdings etwas irreführend, denn es ist weder neu noch hat es neuzeitliche Exponate. Es beherbergt hauptsächlich Exponate, die mit Jahreszahlen vor Christus datiert sind. Dabei sind so viele handwerklich und künstlerisch beeindruckende Arbeiten, dass ich persönlich die Büste der Nofretete, derentwegen sich die Besucherströme hauptsächlich in dieses Museum wälzen, etwas überbewertet finde.
Nach dem Verzehr des leckeren Inhalts eines Lunchpaketes, das die Veranstalter nach dem letzten Besuchspunkt bereithalten, hat jeder die Möglichkeit das Zentrum Berlins auf eigene Faust zu erkunden. Wir entscheiden uns für einen Spaziergang „Unter den Linden" zum Pariser Platz. Nach einem Kaffee auf dem Gendarmenmarkt zwischen den beiden Domen geht´s zurück zum Hotel.
Schon kurze Zeit später steht der Schlusspunkt des Treffens an: Die Vorstellung im Schlosspark-Theater. Ein schönes kleines Theater mit liebevoller Ausstattung. Das Stück dreht sich um die Irrungen und Wirrungen im englischen Königshaus, wobei Dieter Hallervorden den Part des Premierministers spielt.
Damit ist leider nun schon wieder dieses tolle, ereignisreiche und interessante Treffen zu Ende!!! Peter, Matthias, Thorsten und Bernhard haben ein Super Programm gezaubert und jede Minute mit prallem Leben gefüllt. Dafür auch von dieser Stelle nochmals ein ganz dickes D A N K E !!!
Was ist an Berlin nun noch besonders aufgefallen?
Berlin hat Kultur. Und so viele Museen, Schlösser, Theater, Veranstaltungen und Events, dass es mehr als ein ganzes Leben braucht, um alles erleben zu können.
Berlin hat Gelassenheit. Alle halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, keiner überholt im Zick-Zack von Spur zu Spur, alle im Verkehr sind ruhig aber trotzdem zügig unterwegs.
Berlin ist selbst ein großes Museum. Viele schöne Privathäuser, herrliche alte Villen, und in der U-Bahn kann man sich in vielen Stationen um 80 Jahre zurückversetzt fühlen. Auch die alten Bahnhöfe haben ihr klassisches Outfit behalten. So ist „unsere" U-Bahn-Station „Dahlem-Dorf" z.B. ein Fachwerkhaus mit Reetdach.
Andreas Schey

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