Dieser Strandjeep wird auch "Ranch" genannt
Er wurde in den 80er Jahren bei einem Händler in Nizza entdeckt. Die Bodengruppe eines T 700 bildet die Basis.
Offensichtlich hatte sich Frua am britischen Mini Moke orientiert, als er für sein Privatvergnügen (?) diesen Wagen baute. Die türlose Karosserie ist frei von Stilmerkmalen des Isar, lediglich das Markenemblem, ein Blick in den Motorraum oder auf das Tachometer verrät seine Herkunft.
Eine Wannenkonstruktion übernahm bei diesem Spaßfahrzeug die tragende Funktion. Auch das als Wetterschutz gedachte weiße Verdeck war eine durchdachte Konstruktion. Es ließ sich bei Bedarf zusammen mit dem beweglichen Gestänge sehr schnell vor- bzw. zurückklappen.
Ob sich Frua mit dem Entwurf des Strandjeeps insgeheim weitere Aufträge aus Dingolfing erhoffte und an eine Serienfertigung dachte ist nicht bekannt.
(siehe auch www.pietro-frua.de/italsuisse/1964_ranch.htm )
Das Fahrzeug blieb ein Einzelstück und befindet sich heute in der Hand eines GLAS Clubmitgliedes.
