Einen Versuch war es wert,
Ende 1956 ein besonderes Fahrzeug für die USA zu konstruieren. Aber leider wurde das Projekt nicht weiterverfolgt.
Doch ist das hier wirklich ein Prototyp aus Dingolfing oder nur ein gutgemachter Eigenbau?
Mit 100%iger Sicherheit lässt sich diese Frage heute nicht mehr beantworten. Aber vieles spricht dafür, dass es sich bei dem Roadster mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Fremdauftrag handelt. Der Wagen wurde nicht von, sondern für GLAS gebaut und GLAS hat die wesentlichen Komponenten beigesteuert.
(Bild:Verladung ins Flugzeug auf dem Frankfurter Flughafen (1957))
Merkmale des US-Roadsters: 
Eigenständige Karosserie aus Aluminium, Bodengruppe vom Goggomobil - 300er Motor - Zweisitzer - nach vorne öffnende Türen - Steckscheiben statt Kurbelfenster - einfaches Stoffverdeck - vorne keine Kofferraumhaube - kein Goggomobil-Schriftzug, aber das „G“-Logo auf Fronthaube und Radkappen
(Bild: Die Karosserie lagert ungeschützt im Freien (1994 fotografiert in Ohio))
